| Fangemeinschaft Dynamo nimmt neuerlichen Strafantrag gegen Dynamo zur Kenntnis |
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| Mittwoch, 13. Juni 2012 |
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Der Kontrollausschuss des DFB hat heute unter anderem erneut eine harte Strafe gegen die SG Dynamo Dresden beantragt. Das erste Heimspiel der Saison 2012/13 soll unter Ausschluss der Stehplatzbereiche vor lediglich 10.000 Dynamofans und 3000 Anhängern des noch nicht feststehenden Gegners ausgetragen werden. Hinzu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro. Bestraft werden sollen damit die Vorfälle bei den Spielen gegen den TSV 1860 München (Plastikbecherwürfe in Richtung Schiedsrichter-Assistenten) und beim FSV Frankfurt (Sturm der Einlasskontrolle, Zuschauer-Eindringen in den Innenraum, Beschädigung der Banden und Pyrotechnik).
Die Fangemeinschaft Dynamo sieht in diesem Strafantrag eine Fortsetzung der Politik des DFB gegenüber Dynamo Dresden. Nach dem skandalösen Urteil zu den Vorkommnissen in Dortmund stellt der DFB damit unter Beweis, dass innerhalb der Machtzentrale des deutschen Fußballs auch nach dem Wechsel der Präsidentschaft keine Richtungsänderung zu erwarten ist. Jenseits jeder demokratischen und gesellschaftlichen Vernunft agiert der Verband mit Kraftgebärden gegen Vereine und Fans, kommt allerdings zu keiner Zeit seiner eigenen Verantwortung nach. Vereine werden dabei hart bestraft, ohne dass der DFB die Vereine in ihrer präventiven Arbeit unterstützt. Wie machtlos Vereine bei Handlungen von Fans sind, darf der DFB gerade selbst in Polen erfahren. Dass dies allerdings auch nur im Ansatz zu Einsicht führt, ist leider höchst unwahrscheinlich. |
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